Schachnovelle

Schachnovelle

(Stefan Zweig)

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Gesammelte Werke, S. 541-595

Schachweltmeister Czentovic fährt auf einem Passagierdampfer von New York nach Buenos Aires. Beim Betreten des Dampfers weiß er noch nicht, dass er auf diesem Schiff seinem bisher stärksten Gegner gegenübertreten wird.

Eines Abends findet auf Erbitten einiger Passagiere ein gemeinschaftliches Spiel gegen den Weltmeister statt. Plötzlich tritt ein Fremder hinzu und verhindert im allerletzten Moment jenen fehlerhaften Zug, der Czentovic den Sieg gebracht hätte. Mit messerscharfer Voraussicht gelingt es dem Fremden, die schon halb verlorene Partie auf ein Remis zu retten.

Wer ist dieser Mann, der behauptet, seit zwanzig Jahren kein Schachspiel mehr angefasst zu haben?

Grandiose Geschichte, die begeistert. Endlich wieder ein Stück Literatur zum Mitfiebern. Ich freue mich schon auf weitere Kurzgeschichten von Stefan Zweig: Gehoben aber nicht abgehoben schreiben, das ist eine Kunst, die nicht viele beherrschen.