Dschinn im Edelflakon.

Bartimäus – Das Amulett von Samarkand

Jonathan Stroud

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Fantasyroman, 539 Seiten

Wenn ein Zauberer einen Geist in seine Welt reißt, schürt er damit Hass – denn obwohl der Geist dem Zauberer gehorchen muss, wird er nichts unversucht lassen, ihn zu töten.

Liebe Fantasy-Fans aufgepasst! Bartimäus, selbst gekürt als kultiviertester, cleverster, edelster und kaltblütigster aller Dschinn mischt die Zaubererwelt ordentlich auf. Ohne jegliche Spur von Selbstverliebtheit oder gar Arroganz präsentiert sich Bartimäus dem Zauberschüler Nathanael, der ihn in seinem Pentagramm beschwört und somit in die Welt der Zauberer holt.

Der Dschinn soll für Nathanael eines der mächtigsten Zauberartefakte jener Zeit stehlen – das Amulett von Samarkand. Womit der Zauberschüler nicht gerechnet hat: Er hätte sich keinen hinterhältigeren Spielgefährten aussuchen können…

Endlich ein Dschinn mit Witz und Esprit. Vergesst Geister à la „Du hast drei Wünsche…“ – Jonathan Stroud hat eine neue Ära eingeläutet. Ich habe dieses Buch drei Mal gelesen – mehr muss man dazu wohl nicht sagen. Viel Spaß!