Der Insasse

(Sebastian Fitzek)

*****

Psychothriller,  365 Seiten

Seit einem Jahr ist Max Vater in Trauer erstarrt. Schuldgefühle nagen an seinem Gewissen. Hätte er dem Jungen doch bloß nicht erlaubt, abends allein in der Dunkelheit zum Haus der Nachbarn zu laufen. So stolz war der kleine Max auf sein selbstgebautes Lego-Spaceshuttle, dass er nicht einen Tag lang warten konnte, es der Nachbarstochter zeigen.

Seit diesem Abend ist Max verschwunden, es gibt keine Hinweise auf seinen Verbleib. Der Verdächtige sitzt im Hochsicherheitstrakt der psychiatrischen Klinik, angeklagt und verurteilt wegen zwei weiterer Kindesentführungen und -ermordungen. Doch ein Geständnis zur Ermordung von Max hatte er nie abgelegt – zu schön ist es, sich an der Verzweiflung und Ungewissheit der Eltern zu ergötzen.

Max Vater trifft einen Entschluss: Er muss zu dem Mörder in die Psychiatrie, um herauszufinden, was mit seinem Sohn passiert ist. Dafür lässt er sich als Insasse in die Klinik einschleusen. Am Rande des Wahnsinns entdeckt er nach und nach die grausame Wahrheit: über den folgenschweren Abend vor einem Jahr, über das Schicksal seines Sohnes und vor allem – die Wahrheit über sich selbst.

Wieder mal ein hochexplosiver und mehr als unterhaltsamer Fitzek-Thriller – meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht! 🙂

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