Inferno

(Dan Brown)

*****

Thriller, 684 Seiten

Dan Brown übt sich auch in Inferno wieder in seiner Königsdisziplin – Realität und Fiktion derart miteinander zu verschmelzen, dass man noch vor der abendlichen Jause (bayrisch: Brotzeit) gebannt auf den Weltuntergang spekuliert.

Das menschliche Bevölkerungswachstum steigt exponentiell. Durch den medizinischen Fortschritt können die meisten lebensbedrohlichen Krankheiten und Epidemien erfolgreich bekämpft und etliche Leben gerettet werden. Die Menschheit wird im Durchschnitt immer älter. Mit Blick auf die Statistiken der WHO wird schnell klar: Sollte sich die Menschheit weiterhin derartig schnell vermehren, werden bald sämtliche Ressourcen zu knapp werden. Ein Zusammenbruch des  ökologischen Gleichgewichts ist unausweichlich. Einfach ausgedrückt: Die Menschheit wird sich selbst vernichten.

Was, wenn ein Wahnsinniger der Meinung ist, dieses Problem lösen zu können?

Fazit: Erschreckend realistisch und nach typischer Dan Brown-Manier wieder ein fesselnder Roman!