Todesmal

TODESMAL
(Andreas Gruber)
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Thriller, 586 Seiten

Im fünften Fall von Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez geht es wieder hoch her! Eine Nonne gesteht, binnen der nächsten Woche sieben Morde zu begehen. Sollten die Ermittler rechtzeitig die Hintergründe für die Taten herausfinden, bleibt ihnen eine Chance, die Opfer rechtzeitig zu finden und zu retten.

Mehr braucht man dann auch schon gar nicht mehr zu sagen – Andreas Gruber hat wieder mal ein perfektes Rezept für einen rasanten Thriller nicht weniger perfekt umgesetzt. Am meisten hat mich die Figur der Nonne fasziniert, auf der einen Seite gütig und verständnisvoll, andererseits kaltblütig und berechnend. Besser hätte man den „Wolf im Schafspelz“ kaum charakterisieren können.

Warum also bloß 4 Sterne statt 5 für den neuen Fall von Österreichs Lieblingsermittlern? Die Wahl fiel schwer, denn der Thriller ist auf jeden Fall äußerst empfehlenswert und generell kann ich Andreas Grubers Reihe um die Ermittler Sneijder und Nemez nur jedem ans Herz legen, der sie noch nicht kennt. Trotzdem finde ich, waren die Hintergründe des Falls im Vergleich zu den Vorgängern (Todesfrist, Todesurteil, Todesmärchen, Todesreigen) nicht ganz so schwer zu durchschauen. Trotz immer wieder kehrender Überraschungsmomente, die die Geschichte auf jeden Fall brisant und spannend hielten, hat mir die große Wende bzw. das „Aha-Erlebnis“ am Schluss gefehlt.

Ansonsten wieder eine absolute Buchempfehlung! 🙂

Weitere Andreas Gruber Romane findet ihr hier am Blog: Todesfrist, Todesmärchen